Allgemeine Geschäftsbedingungen
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1. Abwehrklausel & Vollständigkeitsabrede
Es gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
AGB des Käufers gelten nur insoweit, als
der Verkäufer ihnen ausdrücklich zugestimmt hat.
2. Angebote
Die auf der Website des Verkäufers aufgeführten Produkte
und Leistungen stellen für den Verkäufer kein
bindendes Angebot dar; sie stellen eine Aufforderung
an den Kunden dar, dem Verkäufer ein verbindliches
Angebot zu unterbreiten.
3. Aufträge
Aufträge werden für den Verkäufer erst dann verbindlich,
wenn er sie schriftlich bestätigt hat. Bei Sofortlieferung
dient die Rechnung zugleich als Auftragsbestätigung.
4. Widerrufsbelehrung
(1) Widerrufsrecht
Ist der Käufer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, kann er seine
Vertragserklärung innerhalb von 1 Monat ohne Angabe von Gründen in
Textform (z. B. Brief, Fax, E-Mail), oder - wenn dem Käufer die Sache vor
Fristablauf überlassen wird - durch Rücksendung der Sache widerrufen.
Die Frist beginnt nach Erhalt dieser Belehrung in Textform, jedoch nicht
vor Eingang der Ware beim Empfänger (bei der wiederkehrenden Lieferung
gleichartiger Waren nicht vor Eingang der ersten Teillieferung) und auch
nicht vor Erfüllung der Informationspflichten des Verkäufers gemäß
Artikel 246 § 2 in Verbindung mit § 1 Abs. 1 und 2 EGBGB sowie der
Pflichten gemäß § 312g Abs. 1 Satz 1 BGB in Verbindung mit Artikel 246 §
3 EGBGB. Zur Wahrung der Widerrufsfrist genügt die rechtzeitige
Absendung des Widerrufs oder der Sache. Der Widerruf ist zu richten an:
L&W Steckerladen GmbH
Geschäftsführer: Dirk Lewien, Jörg Wellach
Industriestraße 4
22869 Schenefeld
FAX: 040 - 839 39 19-15
E-Mail: info@steckerladen.de
(2) Widerrufsfolgen:
a) Im Falle eines wirksamen Widerrufs sind die beiderseits empfangenen
Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen (z. B. Zinsen)
herauszugeben. Kann der Käufer die empfangene Leistung ganz oder
teilweise nicht, oder nur in verschlechtertem Zustand zurückgewähren, muß
er dem Verkäufer insoweit ggf. Wertersatz leisten. Bei der Überlassung
von Sachen gilt dies nicht, wenn die Verschlechterung der Sache
ausschließlich auf deren Prüfung - wie Sie dem Käufer etwa im
Ladengeschäft möglich gewesen wäre - zurückzuführen ist. Für eine durch
die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene
Verschlechterung muß der Käufer keinen Wertersatz leisten.
b) Paketversandfähige Sachen sind auf Gefahr des Verkäufers
zurückzusenden. Der Käufer hat die Kosten der Rücksendung zu tragen,
wenn die gelieferte Ware der bestellten entspricht und wenn der Preis
der zurückzusendenden Sache einen Betrag von 40 Euro nicht übersteigt,
oder wenn der Käufer bei einem höheren Preis der Sache zum Zeitpunkt des
Widerrufs noch nicht die Gegenleistung, oder eine vertraglich
vereinbarte Teilzahlung erbracht hat. Anderenfalls ist die Rücksendung
für den Käufer kostenfrei. Nicht paketversandfähige Sachen werden bei
dem Käufer abgeholt. Verpflichtungen zur Erstattung von Zahlungen müssen
innerhalb von 30 Tagen erfüllt werden. Die Frist beginnt für den Käufer
mit der Absendung seiner Widerrufserklärung oder der Sache, für den
Verkäufer mit deren Empfang.
5. Preise, Versand, Verpackung, Versicherung
(1) Die Preise gelten bei Lieferung nur für den jeweils
bestätigten Auftrag ab Schenefeld, ausschließlich Verpackung,
soweit nicht schriftlich etwas anderes bestimmt
ist. Ihnen sind die jeweils geltenden Lohn- und
Materialkosten zugrundegelegt.
(2) Die Preise sind EURO-Preise. Sie enthalten keine
Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer). Die Mehrwertsteuer
(Umsatzsteuer) wird zusätzlich in der jeweiligen gesetzlichen
Höhe in Rechnung gestellt.
(3) Der Mindestauftragswert beträgt 50,00 Euro. Wir
behalten uns vor, für Aufträge unter dem genannten
Betrag eine Bearbeitungspauschale von 10,00 Euro zu
erheben.
(4) Die Verpackung wird zu Selbstkosten berechnet
und nicht zurückgenommen.
(5) Auf Wunsch des Käufers wird auf dessen Kosten
eine Transportversicherung abgeschlossen.
6. Lieferfrist
Der Verkäufer ist nach Kräften bemüht, die vereinbarten
Lieferfristen einzuhalten. Die Lieferzeit beginnt an
dem Tage, an dem alle kaufmännischen und technischen
Voraussetzungen zur Ausführung des Auftrags
geklärt sind.
7. Selbstbelieferungsvorbehalt
(1) Der Verkäufer übernimmt kein Beschaffungsrisiko.
Er ist berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten, soweit er
trotz des vorherigen Abschlusses eines entsprechenden
Einkaufsvertrages seinerseits den Liefergegenstand
nicht erhält; die Verantwortlichkeit des Verkäufers
für Vorsatz oder Fahrlässigkeit bleibt unberührt.
(2) Der Verkäufer wird den Käufer unverzüglich über
die nicht rechtzeitige Verfügbarkeit des Liefergegenstandes
informieren und, wenn er zurücktreten will, das
Rücktrittsrecht unverzüglich ausüben; der Verkäufer
wird dem Käufer im Falle des Rücktritts die entsprechende
Gegenleistung unverzüglich erstatten.
8. Kostentragung beim Versendungskauf
Der Käufer trägt die Kosten der Versendung ab dem
Ort der Niederlassung des Verkäufers, es sei denn, sie
überschreiten ein angemessenes Verhältnis zum Wert
des Liefergegenstandes.
9. Keine Schadensersatzpflicht des
Zwischenhändlers
Der Verkäufer hat Sachmängel der Lieferung, welche
er von Dritten bezieht und unverändert an den Besteller
weiterliefert, nicht zu vertreten; die Verantwortlichkeit
bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit bleibt unberührt.
10. Eigentumsvorbehalt
Der Liefergegenstand bleibt bis zur vollständigen Bezahlung
Eigentum des Verkäufers.
11. Rügepflicht des Käufers
Der Käufer ist verpflichtet offensichtliche Sach- und
Rechtsmängel innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der
Ware dem Verkäufer schriftlich anzuzeigen; es genügt
die Absendung der Anzeige innerhalb der Frist. Die
Mängel sind dabei so detailliert wie möglich
dem Käufer zu beschreiben.
12. Zahlungsbedingungen bei
Verbrauchsgüterkauf
Die Kaufpreiszahlung ist in vollem Umfang bei Lieferung
fällig. Der Käufer kommt ohne weitere Erklärungen
des Verkäufers 14 Tage nach dem Fälligkeitstag
in Verzug, soweit er nicht bezahlt hat. Im Falle des
Vorhandenseins von Mängeln steht dem Käufer ein
Zurückbehaltungsrecht nicht zu, soweit dies nicht im
angemessenen Verhältnis zu den Mängeln und den
voraussichtlichen Kosten der Nacherfüllung (insbesondere
einer Mangelbeseitigung) steht.
13. Haftungsausschluss
(1) Der Verkäufer haftet in Fällen des Vorsatzes, oder
der groben Fahrlässigkeit des Verkäufers, oder eines
Vertreters oder Erfüllungsgehilfen nach den gesetzlichen
Bestimmungen. Im Übrigen haftet der Verkäufer
nur nach dem Produkthaftungsgesetz, wegen der Verletzung
des Lebens, des Körpers, oder der Gesundheit,
wegen der schuldhaften Verletzung wesentlicher
Vertragspflichten, oder soweit der Verkäufer den Mangel
arglistig verschwiegen, oder eine Garantie für die
Beschaffenheit des Liefergegenstandes übernommen
hat. Der Schadensersatzanspruch für die Verletzung
wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen
vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit
nicht zugleich ein weiterer Fall zwingender Haftung
nach Satz 1 oder 2 gegeben ist.
(2) Die Regelungen des vorstehenden Abs. 1 gelten
für alle Schadensersatzansprüche (insbesondere für
Schadensersatz neben der Leistung und Schadensersatz
statt der Leistung), und zwar gleich aus welchem
Rechtsgrund, insbesondere wegen Mängeln,
der Verletzung von Pflichten aus dem Schuldverhältnis,
oder aus unerlaubter Handlung. Sie gilt auch für den
Anspruch auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen. Die
Haftung für Verzug bestimmt sich jedoch nach Ziffer 14,
die Haftung für Unmöglichkeit nach Ziffer 15.
(3) Eine Änderung der Beweislast zum Nachteil des
Käufers ist mit den vorstehenden Regelungen nicht
verbunden.
14. Verzugsbegrenzungshaftung/
Arbeitskampfmaßnahmen
(1) Ist die Nichteinhaltung von Fristen auf höhere Gewalt,
z. B. Mobilmachung, Krieg, Aufruhr, oder auf ähnliche
Ereignisse, z. B. Streik oder Aussperrung, zurückzuführen
verlängern sich die Fristen angemessen.
(2) Der Verkäufer haftet bei Verzögerung der Leistung
in Fällen des Vorsatzes, oder der groben Fahrlässigkeit
des Verkäufers, oder eines Vertreters, oder Erfüllungsgehilfen
nach den gesetzlichen Bestimmungen. In anderen
Fällen der Verzögerung der Leistung wird die Haftung
des Verkäufers für den Schadensersatz neben der
Leistung auf 5 % und für den Schadensersatz statt der
Leistung auf 15 % des Wertes der Lieferung begrenzt.
Weitergehende Ansprüche des Käufers sind - auch
nach Ablauf einer dem Verkäufer etwa gesetzten Frist
zur Leistung - ausgeschlossen. Die vorstehende Begrenzung
gilt nicht bei Haftung wegen der Verletzung
des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Eine
Änderung der Beweislast zum Nachteil des Käufers ist
mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
15. Begrenzte Haftung bei Unmöglichkeit
Soweit die Lieferung unmöglich ist, ist der Käufer berechtigt,
Schadensersatz nach den gesetzlichen Bestimmungen
zu verlangen. Jedoch beschränkt sich
der Anspruch des Käufers auf Schadensersatz neben
oder statt der Leistung und auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen
auf 15 % des Wertes desjenigen Teils der
Lieferung, der wegen der Unmöglichkeit nicht genutzt
werden kann. Weitergehende Ansprüche des Käufers
wegen Unmöglichkeit der Lieferung sind ausgeschlossen.
Diese Beschränkung gilt nicht, soweit in Fällen
des Vorsatzes, der groben Fahrlässigkeit oder wegen
der Verletzung des Lebens, des Körpers, oder der Gesundheit
gehaftet wird. Das Recht des Käufers zum
Rücktritt vom Vertrag bleibt unberührt. Eine Änderung
der Beweislast zum Nachteil des Käufers ist mit den
vorstehenden Regelungen nicht verbunden.
16. Ausschluss des Rücktrittsrechts und
Entscheidungspflicht
Der Käufer kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen
vom Vertrag nur zurücktreten, wenn der Verkäufer
die Pflichtverletzung zu vertreten hat. Der Käufer
hat sich bei Pflichtverletzungen innerhalb einer angemessenen
Frist nach Aufforderung des Verkäufers zu
erklären, ob er wegen der Pflichtverletzung vom Vertrag
zurücktritt, oder auf die Lieferung besteht. Im Falle
von Mängeln verbleibt es jedoch bei den gesetzlichen
Bestimmungen.
17. Zwei Nachbesserungsversuche
Will der Käufer Schadensersatz statt der Leistung
verlangen, so ist insoweit ein Fehlschlagen der Nachbesserung
erst nach dem erfolglosen zweiten Versuch
gegeben. Die gesetzlichen Fälle der Entbehrlichkeit der
Fristsetzung bleiben im Übrigen unberührt.
18. Ausschluss der Aufrechnung
Der Käufer kann nur mit solchen Forderungen aufrechnen,
die unbestritten, oder rechtskräftig festgestellt
sind.
19. Teillieferungen
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Käufer zumutbar
sind.
20. Rechtswahl
Für die Rechtsbeziehungen der Parteien gilt deutsches
Recht ohne die Verweisungsnormen des Internationalen
Privatrechts und unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
21. Gerichtsstandsvereinbarung
Alleiniger Gerichtsstand ist, wenn der Vertragspartner
des Verkäufers Kaufmann ist, bei allen sich aus dem
Vertragsverhältnis ergebenden Streitigkeiten, Schenefeld.


